Möchte Premiere den Sender DSF?

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Wir müssen uns ernst gemeinte Angebote immer anschauen", erteilte DSF-Geschäftsführer Rainer Hüther im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) den Gerüchten um eine Übernahme des Sportfernsehsenders durch den Pay-TV-Sender Premiere keine dezidierte Absage. In der Vergangenheit hatte Hüther generell einen Verkauf seines Senders ausgeschlossen. Die Gerüchte zu Verhandlungen mit Premiere wollte Hüther gegenüber der Zeitung aber nicht kommentieren.

Der deutsche Bezahlfernsehsender hatte unlängst die TV-Verwertungsrechte für die Champions League von der Uefa übertragen bekommen. Premiere musste sich auf Grund seiner im Vergleich zu Free-TV-Sendern viel geringeren Zuschauerzahl dazu verpflichten, 13 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen auszustrahlen. Zudem verlangte der europäische Fussballverband eine Reichweite von 80 Prozent. Erfüllt Premiere diese Auflagen nicht, fallen die Rechte wieder zurück an die Uefa, die diese dann wieder neu vergeben würde. Dass Premiere innerhalb kürzester Zeit einen eigenen Sender ins Leben ruft, ist der beschwerlichere Weg. Der leichtere wäre die Übernahme eines bereits bestehenden und bestens mit Personal und Infrastruktur ausgestattenen TV-Senders - wie eben das DSF einer ist.

Der Sportkanal hält bereits die Rechte für die nächsten drei Jahre am Uefa-Cup, zusammen mit den Champions League-Rechten von Premiere würde das DSF zu einem viel mächtigeren Sender aufsteigen. (wb)

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