Konkursgefahr bei Sturm Graz

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Nach dem Konkurs von SW Bregenz in der vergangenen Saison kann auch bei Sturm Graz ein unschönes Ende nicht ausgeschlossen werden. Der steirische Fussball-Bundesligist hat laut Angaben seines Rechnungsprüfers Peter Imre derzeit ein negatives Eigenkapital von 5,7 Millionen Euro. Dabei handle es sich aber, wie Imre am Dienstagabend kurz vor der Generalversammlung des SK Sturm Graz bekannt gab, nicht um "schlagende Verbindlichkeiten". Die komplette Summe müsste erst bis ins Jahr 2010 bedient werden. Der Liquiditätsbedarf bis Sommer 2006 beträgt rund zwei Millionen Euro.

Kartnig hat zwei neue Sponsor an der Hand

Eigentlich hätte auf der Generalversammlung auch der Nachfolger des amtsmüden, längjährigen Sturm-Präsidenten Hannes Kartnig ermittelt werden sollen. Doch angesichts des negativen Eigenkapitals von 5,7 Millionen Euro sowie notwendigen Spielerverkäufen und Spielergehälterkürzungen zog der designierte Präsident Carlo Platzer seine Kandidatur mitsamt seiner Vorstandsliste noch vor der Sitzung zurück. Heute, Mittwoch, teilte Platzer darüber hinaus seinen Rücktritt von allen Vereinsfunktionen mit. Um den drohenden Absturz "seines" Vereins zu verhindern, bleibt Hannes Kartnig entgegen seiner Ankündigung vorerst in Amt und Würden. Die bis Sommer 2006 fälligen 2 Mio. Euro will Kartnig bereits dank zweier neuer Geldgeber aufgetrieben haben. Einer der neuen Sponsoren ist die Firma "Security System Austria", "den zweiten will ich nicht nennen", so Kartnig. Ein ausschlaggebender Grund für seinen Verbleib ist laut Kartnig ausserdem die Tatsache, dass Hauptsponsor Puntigamer jederzeit die Zusammenarbeit beenden könnte, sollte er als Präsident zurücktreten. Spätestens dann würde Sturm sich wohl unausweichlich mit einem ähnlichen Schicksal jenem vom Bregenz beschäftigen müssen. Wb

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