TV Rechte der deutschen Bundesliga

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Die TV-Rechte für die Deutsche Bundesliga sind vergeben.

Dies gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) im Anschluss an eine Vollversammlung der 36 Lizenzvereine bekannt.

Und sorgte damit für einen Paukenschlag. Einerseits weil die Pay-TV-Rechte von Abo-Sender Premiere zu Kabel Deutschland wandern, andererseits weil auch Österreich ab sofort einen großen Player in der Deutschen Bundesliga hat.

Umfassende weltweite Berichterstattung

Der österreichische Wettanbieter betandwin.com hat nämlich die weltweiten Rechte zur Auslandsvermarktung an der 1. und 2. Deutschen Bundesliga für die kommenden drei Jahre bis einschließlich 2008/09 erworben.

Die Rechte umfassen sämtliche mediale Verwertungen im Fernsehen, Online und Mobile. Die Distribution der Rechte erfolgt über die Sportsman Media Group als exklusiven Vertriebspartner von betandwin.

Gemeinsam mit ihr wurde der DFL ein Konzept vorgelegt, welches das Ziel hat die Bundesliga zum weltweit technologischen Vorreiter in Sachen variabler Verbreitung und Nutzung unterschiedlicher Distributionswege zu machen und eine umfassende weltweite Berichterstattung zu erreichen.

Bodner: "Entscheidung ist ein Meilenstein"

So wird z.B. betandwin über seine Onlineplattform betandwin.com die Rechte an der zweiten Fußballliga weltweit nutzen und die entsprechenden Spiele als Livestream übertragen.

Manfred Bodner, Co-Vorstand von betandwin: "Die Entscheidung der DFL ist ein Meilenstein in der Geschichte von betandwin. Erstmals werden wir als größter Sportwettenanbieter in Kontinentaleuropa eigenständig die Rechte an einer nationalen Liga erwerben und begründen damit eine Partnerschaft mit der DFL, die wir in verschiedenen Themen intensivieren und ausbauen möchten."

"Die Bundesliga wird mit ihrer Entscheidung weltweiter Vorreiter in Sachen internationaler cross-medialer Vermarktung. Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Liga", meinte Bodner weiter.

Kabel Deutschland sticht Premiere aus

Innerhalb von Deutschlands müssen sich die Fans die Live-Übertragungen betreffend umstellen. Das von Premiere angebotene Paket fand überraschend keine Zustimmung.

Sieger bei der Vergabe der Pay-TV-Rechte ist Kabel Deutschland, das ein Konsortium aus Kabelnetzbetreibern unter dem Namen "Arena" gegründet hat.

Premiere hatte zwar mehr Geld geboten, verlangte aber mehr Exklusivität und eine Zusammenfassung im frei empfangbaren Fernsehen nicht vor 22 Uhr.

Gesamtvolumen von 1,26 Milliarden Euro

Am Free-TV-Sektor ändert sich indes nur wenig. Die ARD-Sportschau behält die Rechte für das frei empfangbare Fernsehen, sendet aber samstags erst ab 18.30 Uhr, der Sonntag und die 2. Deutsche Bundesliga bleiben im Besitz des DSF.

Das Gesamtvolumen des TV-Vertrages für drei Jahre beläuft sich auf 1,26 Milliarden Euro, pro Saison sind 420 Millionen Euro fällig.(sport1)

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