Spielautomaten nicht ausgeschlossen

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SPÖ-Klubobmann zeigt Gesprächsbereitschaft
Im Streit zwischen ÖVP und SPÖ um das Glücksspielgesetz in NÖ signalisiert SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger Gesprächsbereitschaft.

Weninger: Ablehnung nicht sinnvoll
Weninger hält eine kategorische Ablehnung dieses Vorschlags, wie sie von der zuständigen SPÖ Landesrätin Christa Kranzl gekommen ist, nicht für sinnvoll.

Am Mittwoch hatte die zuständige SPÖ-Landesrätin Christa Kranzl den ÖVP-Vorschlag noch wörtlich als Schwachsinn bezeichnet. Die Bewertung von SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger klingt nun ganz anders.

Er fordert, wie ÖVP Klubobmann Schneeberger, ein scharfes Vorgehen gegen illegale Spielautomaten in Hinterzimmern.


Spielautomaten nicht ausgeschlossen
Weninger schließt nicht aus, dass Spielautomaten mit geringen Einsätzen in bestimmten Zonen zu erlauben und gleichzeitig streng zu kontrollieren.

Man könne natürlich überlegen, ob neben den Casinos Austria und dem Magna Racino nicht auch andere Spielbereiche in Niederösterreich möglich seien, wenn dort hundertprozentig sichergestellt sei, dass es strenge Eintrittskontrollen gibt, so wie das beispielsweise bei Casinos der Fall sei, meint Weninger.


"Kein Widerspruch zu Parteikollegin"
Einen Widerspruch zu seiner Parteikollegin Kranzl, die eine Legalisierung eindeutig abgelehnt hat, will Weninger nicht erkennen. Man werde in den nächsten Monaten mit der ÖVP über eine gemeinsame Lösung verhandeln.


Mikl-Leitner: "Bessere Kontrolle möglich"
Die Legalisierung des kleinen Glückspiels werde die Kontrollen erleichtern. Davon ist die für Jugend und Familien zuständige ÖVP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner überzeugt.

Durch das neue Gesetz werde des Glückspiel in den Hinterzimmern unterbunden, die Behörden könnten sich einen besseren Überblick verschaffen, besonders was die Einhaltung des Jugendschutzes betrifft, so Mikl-Leitner.


Kritik von der FPÖ
Kritik an der geplanten Verschärfung des Glücksspielgesetzes kam von der FPÖ. Es handle sich dabei um eine Aktion zur Füllung der leeren Kassen von Land und Gemeinden, hieß es in einer Aussendung. (orf)

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