Chelsea mit Verlust von 204 Millionen

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Der britische Premier League-Klub hat im zweiten Geschäftsjahr (Stichtag: 30. Juni) unter dem russischen Multimilliardär Roman Abramowitsch einen Verlust von 204 Millionen Euro (140 Mio. Pfund) gemacht. Der Verlust ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 60 Prozent bzw. 76 Millionen Euro angewachsen. Das hat der Champions League-Achtelfinalist am Freitag mitgeteilt.

Trotz des höchsten jemals erzielten Verlustes eines Fussballvereins ist Chelsea-CEO Peter Kenyon zuversichtlich, den Break even in der Saison 2009/2010 erreichen zu können. Anlass zur berechtigen Hoffnung gebe die Reduktion der Spielergehälter um sechs Prozent von 168 Mio. auf 159 Mio. Euro und insbesondere die deutliche Senkung der Kosten für Spielertransfers von 255 Mio. auf 147 Mio. Euro. Für die laufende Spielzeit werden die Transferkosten von Vereinseite sogar auf nur 84 Mio. Euro geschätzt.

Samsung sicherte Chelsea den höchstdotierten Sponsorvertrag in der PL-Geschichte

Kenyon strich bei der Präsentation der schlechten Geschäftsjahreszahlen die Kündigung des Sponsorvertrages mit dem Sportartikelhersteller Umbro hervor und wies im gleichen Atemzug darauf hin, dass die finanziellen Zuwendungen des neuen Sponsors adidas in den Erlöszahlen noch nicht beinhaltet seien. Auch die Millionen von Samsung, Chelsea hat mit dem asiatischen Elektronikkonzern den höchstdotierten Sponsorvertrag (75 Millionen Euro) in der Geschichte der Premier League abgeschlossen, seien in dem abgelaufenen Geschäftsjahr noch nicht vermerkt. Vorstandsvorsitzender Bruce Back bestätigte unter Berücksichtigung dieser Fakten die Worte von Kenyon: "Chelsea ist auf Kurs, 2009/2010 den Break even zu erreichen".

Sportlich ist Chelsea schon in dieser Saison auf dem besten Weg, alle gesteckten Ziele zu erreichen. In der Meisterschaft führt die Mannschaft von Erfolgstrainer Jose Mourinho überlegen. In der Champions League steht man im Achtelfinale. WB

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