Entscheidung in Sachen Sportwetten

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(dpa/pk) Das Bundesverfassungsgericht wird am 28. März um 10.00 Uhr seine Entscheidung im "Sportwetten"-Rechtsstreit verkünden.

Das teilte das höchste deutsche Gericht am Montag in Karlsruhe mit. Am 8. November 2005 hatte der erste Senat in mündlicher Verhandlung das staatliche Monopol auf Oddset-Sportwetten auf den Prüfstand gestellt. Das Karlsruher Gericht verhandelt über die Klage einer Münchner Buchmacherin, die vor Gericht eine behördliche Erlaubnis zur Veranstaltung von Oddset-Wetten erstreiten will.

Nach ihrer Ansicht ist das Verbot solch privater Wettangebote nicht gerechtfertigt, weil es längst entsprechende Angebote ausländischer Wettbüros im Internet gibt. Außerdem steigere der Staat damit lediglich seine Einnahmen, anstatt - wie behauptet - die Spielleidenschaft einzudämmen. Erwin Horak, Präsident von Lotto Bayern, hatte vor Gericht vor einer Liberalisierung des Wettmarkts gewarnt. Bei einer Freigabe der Sportwetten würden nach seiner Ansicht die Angebote privater Wettbüros explodieren - mit negativen Folgen für die Verbraucher.

Das Angebot ist unter anderem für den Pay-TV-Anbieter Premiere von größter Wichtigkeit. Der Münchner Sender will seinen eigenen Wettkanal Premiere-Win weiter ausbauen, u.a. mit Wetten auf Fußball oder Formel1. Premiere-Win kann derzeit nur von Premiere-Abonnenten ohne weitere Kosten empfangen werden. Der Kanal wird in Kooperation mit Magna Entertainment Corporation (MEC) angeboten und konzentriert sich noch auf Pferdewetten.

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