DFL kann bei Arena einsteigen

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Die Deutsche Fussball Liga (DFL) will möglicherweise ins Fernsehgeschäft einsteigen. "Die DFL besitzt eine einseitige Option, für einen Einstieg", sagte DFL-Kommunikationsdirektor Tom Bender. Bisher wurde diese Option der Liga, sich mit 10 Prozent am neugegründeten Bundesligasender Arena zu beteiligen geheimgehalten. Die "Frankfurter Allhemeine Zeitung" berichtete vorab über diese Möglichkeit in ihrer heutigen Freitagsausgabe. Diese Information geht aus einem vertraulichen Anleihe-Emissionsprospekt des Arena-Eigentümers Unity Media hervor. Im Dezember hatte Arena den Zuschlag für die Bundesliga-Bezahlfernsehrechte für die nächsten drei Spielzeiten erhalten. In dem Emissionsprospekt heisst es, Arena habe mit der DFL eine fixe und eine variable Preiskomponente für die Bundesliga-Rechte vereinbart. "Wir haben zugesagt, der DFL kostenlos einen Anteil von 10 Prozent an Arena zu überlassen, wenn die variable Komponente nicht den zugrundeliegenden Erwartungen entspricht", schreibt der Kabelnetzbetreiber Unity in dem Prospekt. In dem Dokument sind auch erstmals Anhaltspunkte für die Höhe der Investitionen, die Arena bisher geheimhielt zu finden. Die Gesamtkosten für die Bundesliga einschliesslich Produktions- und Marketingkosten schätzt Unity dem Blatt zufolge in der ersten Saison auf rund 300 Mio. Euro. Dem Prospekt zufolge erwägt Arena zudem, "ein oder zwei Spiele pro Woche allen Kabelfernsehhaushalten kostenlos anzubieten". Am Montag hatte Arena Details seines Bundesliga-Bezahlfernsehangebots präsentiert. Das Bundesliga-Abonnement soll ab 14,90 Euro im Monat erhältlich und damit um mehr als die Hälfte billiger sein als das aktuelle Angebot des derzeitigen Bundesliga-Senders Premiere. Wie berichtet verhandelt dieser mit der Deutschen Telekom über eine Kooperation bei der Ausstrahlung der Bundesliga via DSL-Leitung. Die Telekom hat von der DFL die Rechte für das Internet-Fernsehen erworben. Möglich wäre auch eine Minderheitsbeteiligung der Telekom an Premiere. Die Telekom verhandelt gleichzeitig auch mit dem Sportsender DSF über eine Zusammenarbeit. (kaba)

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