Minister schickt blaue Briefe

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Riesenaufregung in Wolfsburgs Zockerszene. Grund: Alle privaten Wettbüros sollen verboten werden! Bis Ende April müssen die Wettstuben schließen. Der Innenminister hat den Betreibern bereits blaue Briefe geschickt. In Wolfsburg sind fast ein Dutzend Wettbüros betroffen. Inhaber, Mitarbeiter und Kunden sind sauer: „Für mich ist das Betrug durch den Staat!”, klagt Salvatore Porcello, Inhaber des Online-Service im Kaufhof.
Illegal war privates Glücksspiel offiziell schon immer, dennoch war es behördlich geduldet. Damit machte das Bundesverfassungsgericht jetzt in einem Urteil Schluss. Folge: Innenminister Uwe Schünemann schickte auch den Wolfsburger Wettbüros Drohbriefe, forderte die Schließung bis Ende April – sonst drohen Zwangsgelder. Ministersprecher Frank Rasche: „Das Verbot gilt auch für Internet-Wettanbieter.”
In Wolfsburgs Wettbüros ist der Ärger bereits groß: Bei „Spielpunkt” in der Fuzo können die Wolfsburger zum Beispiel auf Pferde setzen. Mitarbeiterin Marlies Ballerath ist entsetzt über das Verbot: „So vernichtet der Staat Arbeitsplätze.” Seit drei Jahren gibt es das „Goal”-Büro in der Kolpingstraße. Mitarbeiter Filippo Montemagno: „Hier läuft alles sauber, die Kunden sind zufrieden.” Dazu gehört Kevin Köhler (17): „Das Verbot ist schwachsinnig. Ich bessere hier nur mein Taschengeld auf.” Jens Lehmann, Kunde bei Online-Service, glaubt: „Wasser predigen, Sekt saufen – der Staat will sich nur die eigenen Taschen vollstecken.” Lehmann sagt: „Wenn das Verbot kommt, suche ich mir ein anderes Hobby. Bei Oddset spiele ich nicht!” WAZ

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