Dt. Bundesliga droht Telekom mit Rechte-Entzug

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Am Wochenende ist viel Zündstoff in die im Dezember erfolgte Vergabe der deutschen Fussball-Bundesliga-TV-Rechte hinein gekommen. Der Präsident der Deutschen Fussball Liga (DFL), Werner Hackmann, droht der Deutschen Telekom via "Bild"-Zeitung, dass diese im Extremfall ihre Rechte für die nächsten drei Spielzeiten wieder verlieren könnte, sollte sie ihre Kooperationspläne mit dem Pay-TV-Betreiber Premiere durchziehen. Die Pläne der Deutsche Telekom sehen vor, die Spiele der deutschen Fussball-Bundesliga nicht nur via Internet über DSL zu zeigen, sondern mit Hilfe von Premiere auch über Satellit und Kabel auf den Fernseh-Bildschirm zu bringen. Sollte die Telekom bei ihren Plänen bleiben, könnte sie für deutlich weniger Geld das gleiche Produkt vermarkten wie Rechteinhaber Arena. Hackmann bezeichnete in der Bild-Zeitung daher die Pläne als "nicht akzeptabel" und droht der Telekom mit einer Klage, sollte sie ihr Vorhaben zusammen mit Premiere in die Tat umsetzen.

Die Kabelfirma Arena hatte für rund 220 Mio. Euro die Live-Rechte für das Pay-TV erworben, etwa 50 Mio. Euro zahlte die Telekom für die Internetrechte. Der grosse Favorit auf die Rechte, Premiere, stand am Ende mit leeren Händen da, worauf die Aktie des Abosenders kurzfristig stark einbrach.

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