TV-Spots für Werbeanbieter

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Die deutschen Privatsender wollen Werbespots von Wettanbietern künftig mit Hinweistafeln zur Suchtprävention ausstrahlen.

Darauf haben sich der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) und die Direktoren der Landesmedienanstalten am Dienstag abend geeinigt. Werbeverträge sollen nun überprüft, die Spots insgesamt eingeschränkt werden. ARD und ZDF hatten auf eine künftige Ausstrahlung in der vergangenen Woche komplett verzichtet (SAT+KABEL berichtete).

"Mit der skizzierten Einigung verbinden die privaten Veranstalter die Erwartung, dass bis zu einer endgültigen Klärung der Rechtslage die zuständigen Behörden davon absehen, die Ausstrahlung von Werbespots privater Sportwettenangebote in Frage zu stellen", sagte der VPRT-Vorsitzende Jürgen Doetz in Berlin.

Die Münchner Regierung hatte Anfang Juli gefordert, Werbespots für private Wettanbieter zu unterbinden. Grundlage dieser Forderung ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, wonach das Wettmonopol allein in staatlicher Hand liege. Von einem Werbeverbot in wäre vor allem das DSF betroffen, das einen größeren Teil seiner Werbeeinnahmen durch Spots für den privaten Wettanbieter Betandwin erzielt.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatte sich gegen die Vorgabe der Regierung von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) massiv gewehrt. Erst Ende vorvergangener Woche hatte der Medienrat der BLM beschlossen, die Werbung für private Sportwetten vorerst nicht zu verbieten. Das DSF kündigte unterdessen an, einen Standortwechsel in Betracht ziehen zu wollen (SAT+KABEL berichtete).

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