US Behörden greifen durch (betonsports)

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Wie gestern berichtet, wird David Carruthers, CEO der in London ansässigen Wettfirma betonsports von den US-Behörden in Texas in Gewahrsam gehalten. Carruthers wird von einer Grand Jury angeklagt. Ihm werden Verschwörungsversuche im Zusammenhang mit einer US-Glückspieluntersuchung vorgeworfen. Mit Carruthers wurden neun weitere Personen von drei anderen Unternehmen angeklagt, darunter auch der betonsports-Gründer Gary Stephan Kaplan. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen. Die weiteren verwickelten Firmen sind Direct Mail Expertise Inc. DME Global Marketing an Fulfillment Inc. und Mobile Promotions Inc.

Die in London notierte Aktie von betonsports wurde heute auf Wunsch des Unternehmens vom Handel ausgesetzt. Der Titel kam gestern deutlich unter Druck und verlor rund 17% an Wert. Auch andere Bookies büssten stark ein.

"Illegales kommerzielles Glückspiel über bundesstaatliche und internationale Grenzen hinaus ist kriminell", kommentierte Staatsanwältin Catherine Hanaway. Sie macht darauf aufmerksam, dass diese Anklage erst der erste Schritt sei, um diejenigen zu belangen die das Gesetz missachten. Auch die Gewinne aus Sportwetten sollen beschlagnahmt werden. Die Anklage sieht vor, nicht eingehobene Steuern von einem Wettumsatz von etwa 3,3 Mrd. Dollar von betonsports einzufordern, in Summe von allen anderen Betroffenen Steuern von einem Wetteinsatz von 4,5 Mrd. Dollar. WB

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