Aktien von Wettanbietern verlieren massiv an Wert

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Der Kursrutsch in den Aktien von Wett-Anbietern hat sich am Dienstag gegen Handelsende hin noch beschleunigt. betandwin brach letztendlich um rund 22% ein und schloss bei knapp über 42 Euro. Aber auch die Aktien von Konkurrenz-Unternehmen, allen voran Partygaming und Sportingbet, verloren infolge der Turbulenzen rund um die britische betonsports dramatisch an Wert. Sportingbet büsst nach 13% am Montag heute bis zu 40% an Wert ein. Nach 324 pence am Freitag notiert der Titel am Dienstag gegen 17.30 Uhr bei 177 pence. Partygaming setzt auf das Minus von 5,5% am Montag heute ein Minus von gut 20% drauf.

betonsports-CEO David Carruthers sitzt in Texas im Gefängnis, das FBI hat die US-Operationen des britischen Anbieters dicht gemacht. Auch wenn zahlreiche Marktteilnehmer den starken Einbruch der Aktienkurse als übertrieben bezeichnen, schrillen die Alarmglocken. Die Wettanbieter hätten zwar bislang immer mit dem Risiko gelebt, dass ihre Geschäfte in den USA als illegal betrachtet werden, bislang konnten sie sich aber relativ in Sicherheit wiegen, da keine Schritte zur Verfolgung gesetzt worden sind. Das hat sich mit dem gestrigen Tag geändert.

"Die Sprache, die das Department of Justice in seiner Aussendung verwendet, lässt auf die Möglichkeit schliessen, dass auch noch andere Anbieter von Internet-Sportwetten ins Visier genommen werden", sagt Analyst Richard Carter von Numis Securities laut Bloomberg.

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