Oddset-Wetten mit Kundenkarte

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Beim staatlichen Sportwettensystem Oddset sind Einsätze bald nur noch über eine persönliche Kundenkarte möglich. Damit will der Wettanbieter den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz vor Spielsucht nachkommen, um das staatliche Wettmonopol aufrechtzuerhalten.

Dies erklärte der Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern, Erwin Horak, gegenüber der „Nürnberger Zeitung“ (heutige Ausgabe). Horak, der Oddset vor sieben Jahren aufgebaut hatte, räumte zugleich ein, dass die 16 Länderverwaltungen seit dem Karlsruher Urteil einen deutlichen Umsatzeinbruch hätten hinnehmen müssen. „Im Bereich der Sportwetten haben wir derzeit einen Rückgang von rund 25 Prozent“, erklärte der Lotteriechef. Ursache dafür sei, dass sich die staatlichen Anbieter an die Vorgaben des Gerichts hielten: „Es gibt keine Live-Wetten, keine Halbzeitwetten, kein Wetten über SMS und keine Fernsehwerbung mehr“, sagte Horak.

Er kündigte an, dass ab Herbst jeder, der eine Sportwette abschließen wolle, eine Kundenkarte benötige. Mit der Karte könne die Volljährigkeit eines Spielers überprüft werden. Zudem könne der Kunde selbst eine Obergrenze für seine Einsätze eintragen lassen. Ob dies im Falle einer drohenden Spielsucht auch vom Wettanbieter selbst vorgenommen werden könne, werde derzeit überlegt: „Wir sprechen darüber derzeit mit unseren Aufsichtsbehörden“, sagte Horak. Zudem sollen Mitarbeiter der Lotterieverwaltung sowie die Annahmestellenleiter geschult werden, um Spielsüchtige besser erkennen und ansprechen zu können.

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