Androsch schreibt Brief an dt. Behörden

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bwin-Grossaktionär Hannes Androsch greift in einem persönlichen Brief den sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbrand an, schreibt das Nachrichtenmagazin format in seiner morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe. Ursache für das Format vorliegende Schreiben war die Untersagung der Wettaktivitäten der bwin im Freistaat Sachsen, obwohl das Unternehmen dort eine seit fünfzehn Jahren gültige Lizenz besitzt. Das Vorgehen der deutschen Politiker hat mit zum massiven Kursrutsch der bwin-Aktie in den vergangenen Monaten beigetragen. Es stehe, so Androsch in seinem Schreiben, "in Gegensatz zu EU-Recht. Damit wird nicht nur Recht gebeugt. Auch die Entwicklung in anderen EU-Staaten wird ignoriert."

Der ehemalige Finanzminister sieht dadurch auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland in Frage gestellt, "wenn ein seriöses Unternehmen ungeachtet einer aufrechten Erlaubnis mit rechtlichen Konstruktionen geknebelt wird."

Androsch droht nun auch mit entsprechenden Konsequenzen. Neben dem Ausschöpfen aller Rechtsmittel zieht sich der Industrielle aus dem im strukturschwachen Raum Dresden geplanten Grossprojekt "Jägerpark Dresden" zurück. Begründung: Mangelnde Investitionssicherheit in Deutschland.wb

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