Bookie-Aktien dämmen Verluste etwas ein

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Die Aktien von Internet-Wettanbietern, wie PartyGaming oder bwin, erholten sich zwar im Lauf des Nachmittags wieder etwas, notieren aber dennoch um die 10% unter dem Vortagesschluss. Nachdem die britische Sportingbet heute Mittag mitgeteilt hat, dass ihr Chairman Peter Dicks in den USA in Gewahrsam genommen ist, wartet man nun auf weitere Meldungen des Unternehmens. Eine Anhörung war für heute 14.00 Uhr anberaumt.

Dicks, dessen Verhaftung am selben Tag erfolgte wie der Saisonbeginn der US National Football League, reiste nicht zu Geschäftszwecken in die USA, wurde heute betont. Nichtsdestotrotz wird angenommen, dass seine Festnahme in Verbindung mit den Versuchen der USA steht, alle Formen von Wetten gänzlich zu untersagen. Die Festnahme belegt nach Einschätzung eines Londoner Branchenexperten, dass die US-Behörden gegen die gesamte Branche vorgehen: "Die Anklage gegen betonsports war eindeutig keine firmenspezifische Angelegenheit".

betonsports CEO David Carruthers war Mitte Juli in den USA verhaftet worden. Mittlerweile ist er gegen Kaution frei, betonsports hat aber sein US-Geschäft, auf das zuvor mehr als 80% der Umsätze entfallen sind, eingestellt.

In den USA gibt es mit dem "The Internet Gambling Prohibition and Enforcement Act" einen Gesetzesentwurf, der alle Formen von Wetten verbieten und Geldflüsse zwischen Wettanbieter und Wetter ausschalten möchte. bwin-CEO Bodner meinte jüngst in einem Interview, dass er nicht an ein Wettverbot in den USA, das auch bwin treffen würde, glaubt. Käme es doch soweit, wäre bwin aber mit einem Schlag Marktführer, da die Konkurrenten Sportingbet und Partygaming mehr als 50% ihrer Umsätze in den USA lukrieren. Wb

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