EPT London - Tag 1

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Das Vic in London platzte fast aus den Nähten, als die Hälfte der 400 verbliebenen Spieler in der EPT sich am Dienstag in den vorhandenen Pokerrooms versammelte um den 1 Platz zu spielen. Tag A des EPT Stopps in London.

Frisch inspiriert durch den unerwarteten Turnierausgang bei den Barcelona Open, wo Phil Ivey schon kurz davor war, das Turnier für sich zu entscheiden, sich aber , bedingt durch das super aggressive Spiel von Bjorn Erik Glenne am Final Table, mit einer Platzierung auf dem 2. Platz abfinden musste.

Da ich den Sommer in Las Vegas verbracht hatte und Pokerrooms mit mehr als 200 Tischen , mit Spielern soweit das Auge blicken kann, gewöhnt war, ist es für mich etwas gewöhnungsbedürftig ein Turnier zu sehen in dem in 3 Räumen an insgesamt 20 Tischen gespielt wird. bedingt durch die engen Raumverhältnisse war es auch klar, dass nicht viel Platz für die Vertreter der Medien vorhanden war (und natürlich was auch kein Platz für die Bedienungen). Dazu kommt noch, dass an den Tischen in den benachbarten Casinorooms geraucht werden durfte (obwohl sich scheinbar einige Spieler durch diese Tatsache noch Vorteile verschafft haben) und schon war das Ergebnis ein überfüllter, vollgequalmter Pokerroom. Obwohl das EPT-Turnier im Vic an sich ein phantastisches Event ist, scheint das Turnier für einige Jungs aus Kalifornien, die große übersichtliche, rauchfreie Pokerrooms gewöhnt sind, eine Herausforderung der anderen Art zu sein.

Ein Spieler der von allem dem nicht betroffen zu sein scheint, war Phil Ivey. Phil überraschte jeden letzte Woche (darin eingeschlossen auch die Organisatoren dies Turniers) durch die vielfältigen Wendungen in seinem Spiel, und diese Woche war er zurück um in London zu spielen. Außer Phil, hatten sich am Tag 1 - A außerdem folgende bekannte Spieler der Herausforderung gestellt: Kenna James, Ram Vaswani, Victor Ramdin, Dave Colcloough, Johnny Lodden, Harry Demetriou, Der Gewinner von Barcelona Bjorn Erik Glenne, Jeffrey Lissandro, Isabelle Mercier, Luca Pagano, David Plastik und viele Andere.

Das Turnier fing um 3.00 p.m (Ortszeit London) an und wir machten uns auf den Weg durch die Pokerrooms um das Spielgeschehen zu beobachten. Ein Tisch, welcher besonders bemerkenswert war, da an Ihm 3 ausgezeichnete Spieler nebeneinander in einer "Murderers Row" Platz genommen hatten, war Tisch 11. Auf Sitz 3, Sitz 4 und Sitz 5 saßen Ram Vaswani, Kenna James und David Colclough. Es wunderte keinen, dass es an diesem Tisch eine Menge Aktion gab und jeder wusste, dass einer der drei Spieler wohl frühzeitig de Tisch verlassen würde. Und Sie hatten Recht, Kenna James war einer der ersten, die aus dem Turnier ausscheiden mussten.

Das Spiel an sich, war nicht so schnell wie wir es von anderen EPT Events her gewohnt sind und bis zur Essenspause am Abend waren nur wenige Spieler ausgeschieden. Dazu gehörten David Plastik, Dave Colclough und Harry D. die sich alle relativ früh aus dem Turnier verabschiedeten. Auch der Champion aus Barcelona Bjorn Eric Glenne, konnte nicht an seine Erfolge anknüpfen und musste das Spiel frühzeitig verlassen.

Einige Spieler konnten schon kurz nach Turnierbeginn einen ansehbaren Chipstapel vorweisen und verbrachten den Rest des Tages damit Ihre Chip-Führungsposition auszubauen. Victor Ramdim, hatte ca. 40.000 Chips, während der Durchschnitt bei ca. 13.000 Chips lag. Johnny Lodden war relativ schnell bei 25.000 Chips angekommen , den Rest des Tages verbrachte er damit sich zurückzulehnen, Musik aus dem IPod zu hören und seinen Tischkollegen die Chips abzuholen.

Phil Iveys Tag verlief fast genauso, wie sein 1. Turniertag in Barcelona. Er hangelte sich durch diverse "Up & Down's" und schaffte es seinen Chipstack so zu managen, dass er nicht in gefährliche Situationen kommen konnte, es war Ihm allerdings auch nicht möglich sich einen Chipvorteil zu Erkämpfen, welcher Ihm einen Vorteil gegenüber seinen Mitspielern gebracht hätte.

Einer der interessantesten Momente, den ich einfach mal "schöne Leute sollten zusammenhalten Moment" nennen möchte, war als Luca Pagano Super Short Stacked war und nachdem er seine Hand auf dem Flop folden musste, nur noch ca. 2500Chips vorweisen konnte. Luca hatte einige schwierige Spielsituationen an diesem Tisch zu meistern und die meisten wurden durch Isabelle Mercier verursacht, die Ihre Chipvorteil von 30.000 Chip konsequent zu Ihrem Vorteil nutzte. Sie machte Luca das Leben auf Ihre eigene charmante Weise schwer. Luca hatte keinen wirklich guten Tag und man konnte sehen wie Ihm langsam der Dampf aus den Ohren kam. Isabell ließ Luca noch 2 oder 3 Hände lang schmoren , dann stand Sie auf , umarmte Ihn und gab Ihm einen Kuss auf die Wange.

Im mittleren Turnierlevel wurde das Spiel sehr schnell und die Anzahl der Spieler, die in diesem Level ausscheiden mussten, war erstaunlich hoch. Am Anfang des letzten Levels waren noch ca. 70 Spieler übrig.

Im laufe der Nacht verlangsamte sich das Spieltempo allerdings wieder erheblich und kurz vor Ende dieses Turniertages, konnte Johnny Lodden einen riesigen Pott gewinnen, dieser Gewinn machte Johnny zum Chipleader ( bzw. er brachte Ihn nahe an die Position des Chipleaders) und dass zu einem Zeitpunkt wo nur noch wenige Minuten zu spielen waren.

Als der heutige Turniertag endete waren noch 60 Spieler übrig. Wenn wir also annehmen, dass morgen im gleichen Tempo gespielt wird und wenn wir die weiterhin in Betracht ziehen wie schnell die Spieler am Tag 2. in Barcelona ausgeschieden sind, dann würde ich sagen, dass es morgen einfacher sein wird von 120 Spielern die letzen 8 zu ermitteln , als es bei den 163 Spielern in Barcelona der Fall war.

Wie wir ja bereits wissen, werden vor dem nächsten Morgen keine offiziellen Chip-Stände bekannt gegeben. Ich werde Sie weiterhin über den Turnierablauf auf dem Laufenden halten. Wir sehen uns beim EPT Tag "B".
John Caldwell, Poker-News

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