Match verlagert sich nach Europa

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Nach der Entscheidung des US-Kongresses, das Online-Gaming-Angebot europäischer Provider über eine Einschränkung des Zahlungsverkehrs faktisch zu unterbinden, verlagert sich das Match um Kunden und Marktanteile nun zunehmend nach Europa. "Der Konkurrenzkampf in Europa wird sich deutlich verschärfen", prognostiziert etwa RCB-Analyst Leopold Salcher http://www.rcb.at im Gespräch mit pressetext.

Insbesondere die britischen Branchengrößen wie PartyGaming http://www.partygaming.com oder Sportingbet http://www.sportingbetplc.com, die in den USA 77 bzw. 62 Prozent ihrer Umsätze generieren, würden sich nun stärker auf Europa konzentrieren. Möglich sei auch ein Gang nach Asien. "Aber das ist ein stark fragmentierter, regulierter und deshalb schwieriger Markt", betont Salcher.

Darüber hinaus steht der Branche nach Einschätzung von Experten nun eine Verschärfung des Konsolidierungskurses bevor. "Die Konsolidierung bei den Online-Wett-Anbietern hat bereits vor einiger Zeit begonnen", erklärt Salcher. Insbesondere PartyGaming verfüge über relativ viel Geld und werde in Zukunft vor allem kleinere Übernahmen forcieren. "Durch den erwarteten Verlust der Umsätze aus den USA muss PartyGaming nun Marktanteile und Kunden in Europa zukaufen", so Salcher.

"Wir haben unseren besonderen Fokus auf Zusammenschlüsse und Übernahmen gerichtet. Ich betrachte unsere Liquidität als sehr attraktiv vor allem für kleinere Player, die alleine nicht überleben würden", zitiert die Financial Times den PartyGaming-Chef Mitch Garber. Die Spekulationen um einen möglichen Aufkauf des österreichischen Anbieters bwin http://www.bwin.at , die in der Vorwoche aufgetaucht waren (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060925023 ) wischt Analyst Salcher vom Tisch. "PartyGaming hat derzeit zu viel mit sich selbst zu tun, als dass sie eine große Akquisition erfolgreich über die Bühne bringen könnten", so Salcher gegenüber pressetext.

Nach Bekanntwerden der Entwicklung in den USA - das Gesetz soll innerhalb der kommenden 14 Tage Gültigkeit erlangen - hatten die Börsianer gestern, Montag, die Aktien der Wettanbieter kollektiv auf Talfahrt geschickt. Branchenprimus PartyGaming etwa verlor knapp 58 Prozent an Wert. bwin-Aktien rutschten um rund 34 Prozent ab. Der österreichische Wettanbieter beruhigte aber heute, Dienstag, Kunden und Aktionäre in einer Aussendung. Das Unternehmen generiere nur 22 Prozent seiner Umsätze in den USA. Zudem baue bwin Produktangebot und geografische Präsenz kontinuierlich aus. bwin war zuvor bereits in Deutschland und Frankreich ins Visier der Justiz geraten

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