Glücksspiel: Grasser für mehr Online-Konkurrenz

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Angesichts eines bevorstehenden EU-Vertragsverletzungsverletzungsverfahrens gegen das österreichische Glücksspielmonopol hat sich Finanzminister Karl-Heinz Grasser für mehr Wettbewerb bei elektronischen Anbietern im Internet ausgesprochen. Bei weltweiter Konkurrenz im Internet stelle sich die Frage, "was macht ein Monopol in Österreich für einen Sinn?", sagte Grasser vor Journalisten am Rande des Treffens der EU-Finanzminister am Dienstag in Luxemburg.

Er sei im Grunde gegen Monopole und Wettbewerbsbeschränkungen, versicherte der Finanzminister. Das Glücksspiel sei aber ein "sehr sensibler Bereich, wo man Spielerschutz und Ordnungspolitik im Vordergrund wissen muss". In diesem Spannungsfeld werde die Debatte verlaufen.

In Hinblick auf die Kasinos möchte er allerdings "nicht an jeder Ecke einen Glückspieltempel haben", betonte Grasser. Diesbezüglich "wäre es gut, wenn man versucht, die Spielersucht im Griff zu haben". Den steigenden Wettbewerb im Internet könne Österreich dagegen ohnehin nicht kontrollieren. In diesem Bereich wäre es ihm daher lieber, mehrere österreichische Anbieter mit harten Auflagen und höhere österreichische Marktanteile zu haben. (APA)

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