KPÖ fordert Standortabgaben für Wettcafes

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KPÖ-Klubobmann Ernest Kaltenegger ist davon überzeugt, dass die Überzahl an Wettcafes die negative Entwicklung von Spielsucht und Kriminalität fördere. Um diesem Trend entgegenzuwirken, fordert die KPÖ nun Standortabgaben für Wettcafes.


"Finanzieller Abgrund durch Spielsucht"
Viele Familien gerieten auf Grund von Spielsucht in den finanziellen Abgrund, sagte Kaltenegger. Die Kommunisten legten dem steiermärkischen Landtag daher am Dienstag einen Antrag vor, in dem sie eine Standortabgabe für Wettcafes fordern.

"Dass jeder Wettcafe-Betreiber eine zusätzliche Abgabe leisten muss für jedes Wettcafe, das er führt. Dann würde sich vielleicht jeder überlegen: Lohnt es sich, hier noch ein Wettcafe aufzumachen? Und damit wäre schon sehr vielen geholfen", so Kaltenegger.


Einnahmen für Therapien für Spielsüchige
Mit den Einnahmen könnten zum Beispiel Therapien für Spielsüchtige finanziert werden, so der KPÖ-Klubobmann. Jetzt sei nur noch abzuwarten, wie die anderen Parteien darauf reagieren.


SPÖ und Grüne grundsätzlich dafür
Die steirischen Grünen sagten, sie wollten den Antrag der Kommunisten unterstützen. SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl sagte, die Grundintention sei gut, allerdings müsse man noch einige rechtliche Fragen klären.

Vom zuständigen Referenten in der ÖVP, Wolfgang Kasic, heißt es, man werde erst weiter beraten, wenn eine Stellungnahme der Landesregierung bzw. einige Zahlen, Daten und Fakten über die Wettcafes in der Steiermark vorliege. orf

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