Private Wettbüros müssen umgehend schließen

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MENDEN · Jetzt ist das "Aus" für die privaten Wettbüros in Menden amtlich: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Schließungsverfügungen der Stadt Menden vom 20. April dieses Jahres bestätigt und anderslautende Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes Arnsberg aufgehoben. Betroffen sind nur noch drei von einstmals acht "Zockerbuden": Ein Betreiber hatte in Lendringsen bereits schon im Mai die Tür abgeschlossen, ein weiteres geplantes Büro hatte gar nicht erst aufgemacht, und zwei Betreiber hatten ihre Widersprüche zwischenzeitlich zurückgezogen und werden umgehend schließen. Die verbleibenden Wettbüros bekommen in diesen Tagen die Aufforderung, den Betrieb einzustellen.
In der letzten Woche des Jahres wird die letzte Möglichkeit, auf Sportereignisse in aller Welt Geld zu setzen und zu gewinnen/zu verlieren in privaten Lokalen verschwunden sein.

Das Oberverwaltungsgericht lehnte allerdings ab, dass die Stadt ihre Absicht untermauern dürfte, indem die Türen versiegelt würden. Was bleibt, ist aber die Androhung eines Zwangsgeldes, das maximal 50 000 Euro bei Zuwiderhandlung betragen könnte.

Damit wird ein Erlass des NRW-Innenministers Dr. Ingo Wolf aus dem Frühjahr umgesetzt. Dieser hatte die Ordnungsbehörden aufgefordert, "konsequent gegen Vermittlung von Sportwetten vorzugehen".

Zum damaligen Zeitpunkt hatte gerade erst am 4. März das jüngste dieser Geschäfte geöffnet. Die Wettbüro-Betreiber waren damals zunächst noch zuversichtlich, ihre Angebote aufrecht halten zu können. Sie beriefen sich dabei u.a. auf EU-Recht, laut dem die privaten Wettangebote ihrer Meinung nach erlaubt seien.

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