Casinos Austria und Novomatic?

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Wien. Stimmungsauflockerung zwischen den Casions Austria und Novomatic: Der neue Chef der Casinos Austria, Karl Stoss, setzt gegenüber dem heimischen Konkurrenten Novomatic auf Kooperation statt Konfrontation. Im Kurier vom Freitag meinte Stoss, dass er sich gemeinsame Projekte mit Novomatic im Ausland vorstellen könne. Außerdem könnte man gemeinsam Casinos betreiben oder sich gemeinsam um Lizenzen in Märkten bemühen, wo beide Unternehmen unterrepräsentiert sind.

Keine Berührungsängste

Stoss habe "keine Berührungsängste" versicherte er und räumt ein, dass beide Unternehmen ihre Stärken haben. Daraus folgert er, dass beide selbstbewusst in ein ordentliches Geschäftsverhältnis treten könnten. "Es wäre schade, wenn zwei so große österreichische Unternehmen einander auf den Zehen herumsteigen würden", so Stoss, der ein "ordentliches, gutes Verhältnis" zu Novomatic anstrebt.

Knackpunkt Bawag-Anteil

Interessant könnte das Rennen um den 34-prozentigen Anteil der Bawag an den Lotterien werden: Ebenso wie die Casions Austria hägt Novomatic großes Interesse daran. Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt erklärte aber, Voraussetzung für ein verbindliches Angebot seien Gespräche mit Stoss. Dieser kann sich bei den Lotterien eine Kooperation allerdings nicht vorstellen, "die Novomatic ist bisher nicht im Lotteriengeschäft vertreten. Aber es gibt genügend andere Felder, vor allem im Ausland".

Stoss Meinung nach sei eine "österreichische Glücksspiellösung" mit Novomatic derzeit kein Thema. Im Fall einer Liberalisierung könne er aber nichts ausschließen, "das hängt dann von den Konzessionen ab". Jedenfalls sollte "kein einziges Thema tabu sein", so Stoss abschließend.

Rekordjahr bei Novomatic

Neben der Annäherung seitens der Casinos Austria darf sich die Novomatic auch über ein Rekordjahr freuen: Das erklärte Wohlfahrt am Rande der weltgrößten Glücksspielmesse ICE in London. Im Vorjahr konnte Novomatic den Umsatz von 1,1 auf 1,3 Mrd. € steigern und beim Ergebnis (EGT) von 179 auf über 200 Mio. € zulegen.

60 % des Umsatzes stammen aus der Produktion von Automaten, 40 % aus dem Betrieb von Casinos und Wettbüros. Mittelfristig will Wohlfahrt auf ein ausgeglichenes Verhältnis der beiden Sparten kommen. (APA/red.)

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