Frankreich will Gesetz gegen private Wettanbieter

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Am 13. und 14. Februar will das Pariser Parlament ein Gesetz beschliessen, das die Geschäftstätigkeiten privater, nicht in Frankreich lizenzierter Wettanbieter unterbinden dürfte. Damit wären in Frankreich lukrierte Einnahmen privater Glücksspieleanbieter künftig von der Regierung zu konfiszieren, berichtet "Format" in seiner aktuellen Ausgabe.

Laut Gesetzesentwurf ist privaten Wettanbietern in Frankreich künftig auch jede Form von Werbung untersagt, andernfalls droht ein Bussgeld von 30.000 Euro. Offiziell soll das Gesetz Betrug und Spielsucht unterbinden.

bwin-Vorstand Norbert Teufelberger bestätigt die französischen Pläne. Er könne sich aber nur "schwer vorstellen, dass die Franzosen solch ein Gesetz beschliessen", heisst es im Magazin. Auch bwin-Anwalt Thomas Talos sieht noch Hürden: "Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, müssen zusätzliche Ausführungsbestimmungen erlassen werden. Auch dürfte eine weitere Prüfung vor dem Verfassungsgericht erfolgen. Ausserdem muss das Gesetz zuvor noch bei der Europäischen Kommission notifiziert werden," so der Jurist.

Sollte das Gesetz doch in der geplanten Form beschlossen werden, könnte Teufelberger auch damit leben. Denn "aus Frankreich stammt nur ein geringer Teil unseres Umsatzes". (cp)

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