Pokerturnier: Polizei will rote Karte zeigen

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Boom hin oder her - Poker ist und bleibt ein unerlaubtes Glücksspiel. Dies mussten auch die Beteiligten eines Pokerturniers am Sonntag in einem Weidener Lokal erfahren, als plötzlich Polizeibeamte auf der Matte standen. Auf Anfrage bestätigte Polizeisprecher Werner Stopfer, dass wegen des Turniers Ermittlungen aufgenommen wurden.

In erster Linie richten sich diese gegen die Veranstalter. "Aber jeder, der sich daran beteiligt, macht sich grundsätzlich strafbar", warnt der Pressesprecher. "Pokerturniere außerhalb von Casinos sind generell nicht genehmigungsfähig", stellt Dieter Pscheidt, Experte der Weidener Polizeidirektion für unerlaubtes Glücksspiel, die rechtliche Lage unmissverständlich klar. Der Hauptansatzpunkt für die Staatsanwaltschaft ist laut Pscheidt, dass die Teilnehmer mit dem erneuten Bezahlen der Teilnahmegebühr ("Rebuy") wieder einsteigen konnten und mehrfache Sieger mit einem Chipvorteil im Finale starteten. "Es ist damit das gleiche wie das Nachkaufen am Tisch", so Pscheidt.

Als "reine Abzocke" unter dem Deckmantel scheinbar seriöser Pokerligen bezeichnet der Insider die Wettbewerbe, die täglich zu hunderten veranstaltet werden: "Die Preise, die es zu gewinnen gibt, sind nur ein Bruchteil der Einnahmen, und die Veranstalter machen Gewinne in zweistelliger Millionenhöhe." Auch künftige Pokerturniere wollen die Beamten nun genau überprüfen.

Quelle: <a href='http://www.zeitung.org/onetz/981737-118,1,0.html' target='_blank'>www.zeitung.org/onetz/981737-118,1,0.html</a>

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