Keine Steuervergünstigung in England

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Oft schon war angekündigt worden, dass Englands Regierung einen Schritt auf die Anbieter von Online-Gaming zugehen will, dass man als Betriebsstandort interessant sein möchte. Am Mittwoch hörte sich das bei der Budgetrede von Finanzminister Gordon Brown allerdings ganz anders an.

Mit 2 –3 % Remote Game Duty hatte man spekuliert. Oft wurde verlautbart, dass England für die Online-Gaming Anbieter als Wirtschaftsstandort attraktiv sein möchte. Denn Unternehmen wie PartyPoker notieren auch an der englischen Börse. Ziel der Regierung sei es gewesen, mittels Betriebsgenehmigungen einen Teil des Umsatzes als Steuereinnahmen zu bekommen. Um so heftiger war der Schock, als Brown am Mittwoch von 15 % sprach.

Denn mit diesen 15 % ist es noch nicht abgetan. Hinzu kommen noch Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer. Letztere ist vor allem für die Live-Casinos ein Faustschlag ins Gesicht. Denn sie wurde sogar von maximal 40 % auf maximal 50 % angehoben. Die Pläne vom Finanzministerium gehen in die eindeutig in eine Anti-Gaming-Richtung. Kein Unternehmen wird England als Firmensitz in Betracht ziehen, wenn die Besteuerung in diesen Dimensionen liegt.

Die Grosvenor Casino Gruppe würde zum Beispiel 20 % des Jahresprofits verlieren, wenn diese Steuererhöhungen in Kraft treten. Jetzt liegt natürlich die Vermutung nahe, dass auch die britische Regierung Finanzlöcher mit den Steuereinnahmen aus der Spiel- und Casinobranche abdecken möchte. Die angekündigten 15 % Remote Game Duty sind auch jener Steuersatz, der bei den Buchmachern und Bingohallen angewendet wird. Die Bingohallen hatten ebenfalls mit einer Steuersenkung gerechnet, da man schon mit dem Nichtraucher-Gesetz starke finanzielle Einbußen hatte.

Die Vermutungen, warum Gordon Brown diese Richtung der Regierung ankündigte, variieren gewaltig. Manche Medienberichte gehen davon aus, dass Brown seiner persönlich Abneigung gegen das Glücksspiel nachgegeben hat.

In naher Zukunft soll im englischen Parlament über das neue Budget abgestimmt werden. Sollte das Steuervorhaben tatsächlich so umgesetzt werden, so trifft es vor allem jene Casinos und Gaming-Unternehmen, die in England angesiedelt sind. Und die mit voller Wucht.
by PokerOlymp

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