Milan riskiert in München Strafe

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Zwischen dem AC Mailand und Münchens Kreisverwaltungsreferat bahnt sich handfester Streit an. Das KVR droht den "Rossoneri" mit 100.000 Euro Strafe, sollten sie mit "bet and win"-Logo antreten, Milan will hart bleiben.

In der heimischen Serie A wirbt der AC Mailand auf seinen Trikots für einen Wettanbieter (betandwin), doch beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch in München (20.45 Uhr/live bei Premiere) müssen die Rossoneri mit blanker Brust antreten. Bei Zuwiderhandlung droht dem 17-maligen italienischen Meister eine Strafe von 100.000 Euro. Das teilte das zuständige Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) am Donnerstag mit.

Das KVR war am 23. März von der Regierung von Oberbayern angewiesen worden, Milan die Trikotwerbung zu verbieten. Nach der derzeit in Bayern gültigen Rechtslage sei die Werbung für private Anbieter von Sportwetten illegal, teilte die Behörde mit. Das KVR habe dem Klub diesen Sachverhalt in einem Schreiben erläutert, zunächst aber keine Antwort erhalten.

Erst nachdem man dem Klub in einer Unterlassungsanordnung mit einem Zwangsgeld und der "Unterbindung" der Werbung vor Ort gedroht hatte, habe sich Milan gemeldet. Man behalte sich das Recht vor, in München in den normalen Trikots - mit dem Schriftzug des Sponsors - zu spielen, weil die bayerische Rechtsauffassung europäisches Recht verletze, heißt es in dem Schreiben von Milan, das dem sid vorliegt.

Daraufhin hat sich das KVR nun entschlossen, "mit Bescheid vom 05.04.2007 unter Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 100.000 Euro die Trikotwerbung" zu untersagen.

Quelle: Sportgate

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