Sportzertifikate-Streit: Tradegate wehrt sich

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Im Streit um die überraschende Handelsaussetzung von Sportzertifikaten in Frankfurt hat sich nunmehr Tradegate zu Wort gemeldet. Bei den Sportzertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen, mit denen Langzeitwetten auf sportliche Ereignisse (Bundesliga, Champions League, Formel 1 etc.) verbrieft werden. An der Börse Frankfurt wurde der Handel nach Intervention der hessischen Börsenaufsicht kürzlich ausgesetzt, während er an der Börse Berlin-Bremen und über Tradegate weiter geht.

Tradegate-Vorstandschef Holger Timm sagte gegenüber "Welt am Sonntag": "Bei den Sportzertifikaten handelt es sich um ein klassisches Börsenprodukt." Er könne die Aufregung nicht verstehen: "Ich weiss nicht, wo wir einen Fehler gemacht haben sollen." Die hessische Börsenaufsicht habe das Produkt vor wenigen Wochen geprüft und zum Handel zugelassen. "Ich weiss nicht, wo der plötzliche Meinungswechsel herkommt." Im Übrigen wies Tim darauf hin: "Jedes strukturierte Produkt ist im Grunde eine Wette mit dem Emittenten." Mit einem Wettkunden sei der Käufer eines Sportzertfikats nicht vergleichbar: "Wir haben eine völlig andere Zielgruppe als die typischen Wetter. Unsere Sportzertfikate sind doch keine klassischen Oddset-Produkte."

Trotz derzeitiger Umsatzrückgänge aufgrund des Streits soll das Angebot ausgebaut werden. So werde es bald Zertfikate auf den Ausgang der Fußball-Europemeisterschaft 2008 geben.


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