Kartnig: Gerüchte um Casino-Klage

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Der Ex-Sturm-Präsident könnte die Casinos klagen und hätte gute Chancen, verlorenes Geld wiederzubekommen.

Weil er spielsüchtig ist, hätten ihn die Casinos rechtzeitig sperren müssen: Hannes Kartnig, ehemaliger Sturm-Graz-Präsident und aktueller U-Häftling, könnte eine neue Strategie fahren, um seine verspielten Millionen zurückzuholen.

Für Kartnigs Wiener Anwalt Richard Soyer ist eine Klage gegen die Casinos Austria "derzeit kein Thema". Geld vom Casino zurückzuverlangen würde implizieren, dass Kartnig spielsüchtig ist. "Und das kann ich absolut nicht bestätigen", sagt Soyer.

"Tatsache ist: Kartnig hat gespielt. Tatsache ist auch: das Geld kam nicht von Sturm", sagt Anwalt Soyer. Der Ex-Sturm-Präsident könne nachweisen, woher das Geld kam, das er am Roulette-Tisch liegen gelassen hat.

Spieler bekam recht

Kartnigs Chancen für eine Klage stünden nicht schlecht: Im Jänner 2005 bekam ein Spieler recht. Der Oberste Gerichtshof hat die Casinos Austria zu einer Schadenersatzzahlung von 227.000 Euro an einen Kärntner Unternehmer verurteilt.

Der Mann, der sich selbst als spielsüchtig bezeichnet, gab an, im Casino insgesamt 2,5 Millionen Euro verspielt zu haben.

Die Casinos Austria haben jedenfalls "noch nichts am Tisch, auch keine Anfrage", sagt Herbert Beck, Abteilungsleiter für "Responsible Gaming".

Kartnig sei überprüft worden, aber es habe keine Anhaltspunkte gegeben, dass er sich seine Einsätze nicht habe leisten können. Solange diese "Verhältnismäßigkeit" stimme, könne ein Spieler nicht vom Casino aus gesperrt werden. Auch wenn der Absolutbetrag horrend sei. Es gebe "kein absolutes Spiel-Limit".
Quelle: http://www.kurier.at/n

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