#15 Phil Hellmuth jr. schreibt Geschichte

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Phil Hellmuth hat es geschafft. Pokerbrat hat wieder einmal bewiesen, dass er sein arrogantes Verhalten am Pokertisch darauf stützen kann, einer der besten im Spiel zu sein. Im 1.500$ Buy In No Limit Hold 'Em Turnier (Event #15) hat Hellmuth sein elftes Bracelet gewonnen und ist damit alleiniger Rekordbracelethalter. Neben dem Bracelet darf sich Hellmuth über 637.254$ freuen.

Ins Geld haben es bei diesem Event unter anderem die Deutschen Tim Gillig und Helge Harders sowie Betrand "Elky" Grosspellier und Joe Bartholdi geschafft. An den Final Table schafften es neun Leute, darunter Phil Hellmuth als Zweiter in Chips. Chipleader war Rick Fuller mit ca. 1,7 Millionen an Chips.

Taylor Douglas verabschiedete sich als erster vom Finale Table, als er mit QTo dem KQs von Scott Clements gegenüberstand und das Board ihm keine Hilfe zu bringen vermochte. Dafür erhielt Douglas über 38.000$.

Bei der Elimination von Ut Nguyen gab es eine ähnliche Situation, nur dass er KQs hielt und Clements QTs. Auf dem Turn sah Nguyen schon fast wie der sichere Sieger aus, doch die Zehn auf dem River beendete seine Träume und Scott Clements nahm einen weiteren Spieler aus dem Turnier. Nguyen wurde über dieser Bad Beat immerhin mit etwas mehr als 48.000$ hinweggetröstet.

Fabrice Soulier ging als Siebter vom Tisch. Er ging preflop All In und wurde von Phil Hellmuth und Rick Fuller gecallt. Das Board war A Q 9 8 6 und Hellmuth setzte 250.000$. Fuller callt mit 66 und hatte keine Chance gegen die 9-high Straight von Hellmuth mit 57. Soulier hielt Q3 und schied damit aus dem Turnier aus und konnte sich über 60.000$ freuen.

Wenig später war es Fuller, der David Simon aus dem Turnier warf. Simon hielt Pocket Tens, Fuller AQo. Das Board kam Ace high und Simon ging als Sechster und erhielt dafür über 80.000$.

Platz 5 ging an Scott Clements, der Preflop mit A5 all in ging und Hellmuth mit AT gecallt wurde. Hellmuth floppte die 10, die 8 auf dem Turn brachte Clements die Möglichkeit den Pot mit einem Buben zur Straight zu choppen, doch stattdessen kam eine 5, die keine Hilfe war, und Clements verabschiedete sich mit fast 113.000$ in den Taschen.

Einen besonderen Service erhielt Morgan Machina. Er ging preflop All In und wurde von drei Spielern gecallt. Das Board zeigte A 8 3 J und Rick Fuller setzte 200.000. Andy Philachack ging over the top all in und Hellmuth und Fuller foldeten. Machina zeigte Q3 zum Clubflush Draw und Philachack hielt A7. Der Turn war ein Blank und Machina ging als Vierter mit über 160.000$.

Der dritte Platz war für Rick Fuller bestimmt. Das Board war K 9 7. Hellmuth setzte an, Fuller ging over the top All In und Hellmuth instacallte mit KT. Fuller zeigte 87. Der Jack auf dem Turn brachte Fuller den Gutshot, doch der König auf dem River brachte Hellmuth den Pot und Fuller den dritten Platz im Wert von fast 250.000$.

Zu Beginn des Heads Up war Hellmuth schon 2,5:1 Chipleader, doch mit nahezu jedem gespielten Pot wuchs sein Vorsprung und Andy Philachack begann, als sein Stack unter eine Million viel, den Pot zu overbetten, um Postflopspiel mit Hellmuth zu vermeiden. Doch als Hellmuth A3 fand, machte er den Call und traf unglücklicherweise auf AT. Doch auf dem Flop gab es die drei für Hellmuth. Zwei Karten später war Hellmuth Sieger des Turniers und Philachack erhielt als Runner Up 394.594$.

Neben dem elften Bracelet gibt es noch weitere statistische Fakten: Es ist Hellmuths zweitgrößer Cash In nach dem Main Event Triumph und die größte Spieleranzahl, die er bisher geschlagen hat. Außerdem liegt er mit dem gewonnenen Geld jetzt auf Platz 4 der All Time Money List und auf Platz 3 der bisherigen WSOP 2007 Money List.

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