VG Würzburg

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Die Klägerin meldete am 11. Dezember 2003 bei der Beklagten folgendes Gewerbe an: "Online-Service zur Vermittlung von Sportwetten". Betriebsstätte sollte das Anwesen **************** ** in W******* sein.

Mit Schreiben vom 8. April 2004 forderte die Beklagte die Klägerin auf, ihren Betrieb umgehend, spätestens jedoch bis zum 23. April 2004, zu schließen. Die Klägerin kam dieser Aufforderung nicht nach.

Mit Schreiben vom 19. Mai 2004 teilte die Klägerin der Beklagten mit, sie vermittle Sportwetten an die Firma H**** ***Ltd. in London. Diese verfügt über ein Bookmaker's Permit der Stadt London vom 10. April 2003, gültig bis zum 31. Mai 2006. Zwischen der Firma H**** ***Ltd. in London und der Klägerin wurde ein nicht datierter Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen. Darin ist ausgeführt, dass das Bookmaker's Permit vom 10. April 2003 die Firma H**** ***Ltd. berechtige, weltweit Verträge mit Wettkunden abzuschließen. Die Klägerin verpflichtete sich darin, als selbstständige Handelsvertreterin in ihren Räumlichkeiten ihren Kunden die Möglichkeit zu gewähren, online Zugang zum Wettangebot der Firma H**** ***Ltd. zu erhalten. Der Wettvertrag sollte zwischen den Kunden und der Firma H**** ***Ltd. nach deren Wettbestimmungen zustande kommen. Die Klägerin sollte eine Umsatzprovision von 15 % erhalten. Sportwetten auf eigene Rechnung anzubieten, war der Klägerin durch den Vertrag untersagt.

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