Rückschlag für Gaming-Industrie in Deutschland

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Den in Deutschland tätigen Gaming-Firmen ist bei ihrem Kampf für einen liberalisierten Markt ein neuer Stein in den Weg gelegt worden. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wurde durch sein Kabinett ermächtigt, den Entwurf zum umstrittenen Glücksspielstaatsvertrag zur Ratifizierung freizugeben. Schleswig-Holstein galt unter den deutschen Bundesländern bis dato als jenes Land, das sich am deutlichsten gegen die Unterzeichnung des Glücksspielstaatsvertrages gesträubt hat.
Bei dem deutschenbörsenotierten Glücksspielunternehmen Fluxx sitzt die Enttäuschung tief: "Wir nehmen die politische Entscheidung des schleswig-holsteinischen Kabinetts zur Kenntnis in dem Bewusstsein, dass sich die persönliche, ablehnende Haltung der einzeln betroffenen Personen zum Glücksspielstaatsvertrag nicht geändert haben wird, allen voran die des Ministerpräsidenten", so Rainer Jacken, Vorstandssprecher der Fluxx AG. Gleichzeitig geht Jacken davon aus, dass der Vertrag dennoch nicht umgesetzt werden kann. "Sollten nun auch noch die Länderparlamente den Vertragsentwurf ratifizieren, werden Gerichte den Staatsvertrag wieder ausser Kraft setzen. Davon sind alle ernstzunehmenden Beobachter zutiefst überzeugt". Konfliktscheue attestiert

Der Präsident des Deutschen Lottoverbands, Norman Faber, hat eine eigene Theorie für den Sinneswandel in Schleswig Holstein aufgestellt: "In mehreren Landeshauptstädten scheint sich die Überzeugung verfestigt zu haben, dass der Staatsvertrag sowieso von den Gerichten gestoppt wird. Deshalb verzichten einige Ministerpräsidenten auf den Konflikt mit den Amtskollegen und lassen die Richter entscheiden". Er kündigt an, dass sich die Europäische Kommission in den nächsten Wochen nochmals zum geplanten Staatsvertrag äussern werde.
Aktien von bwin oder Fluxx geben heute jedenfalls deutlich ab. Boerse-express

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