Sportwetten-Dilemma: Fluxx setzt auf UK

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London/Kiel - Der norddeutsche Glücksspiel-Anbieter Fluxx http://www.fluxx.de hat über seine erst Ende 2006 gegründete Tochtergesellschaft Jaxx UK eine Buchmacherlizenz zur Veranstaltung von Sportwetten auf dem lukrativen britischen Markt erhalten. Nun kann Fluxx eigene Angebote auf der Insel vermarkten. Mit welchem Portfolio sich Fluxx in Großbritannien präsentiert, wurde noch nicht bekannt gegeben. "Wie wir von diesem Markt partizipieren wollen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen", so Fluxx-Sprecher Stefan Zenker im Gespräch mit pressetext. Es werde sich aber im Wesentlichen um Online-Angebote handeln.

Die Erteilung der Lizenz läute den Eintritt in einen der größten Wettmärkte der Welt ein, heißt es in einer entsprechenden Aussendung. "Der britische Wettmarkt ist geprägt von einer langen Tradition und einer weltweit einzigartigen Akzeptanz und Begeisterung in der Bevölkerung. Wetten gehört in Großbritannien zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen", sagt Rainer Jacken, Vorstandssprecher der Fluxx AG. 2005 haben die Briten rund 68 Mrd. Euro auf Pferderennen und Sportveranstaltungen gesetzt. Zum Vergleich: In Deutschland wurden im selben Zeitraum lediglich 3,5 Mrd. Euro verwettet.

Der verstärkte Zug in Richtung Ausland ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die weiterhin unsichere Rechtslage in Deutschland. "Wir werden uns in Zukunft auch auf andere Märkte stürzen, die die Liberalisierung bereits hinter sich haben", so Zenker gegenüber pressetext. In Spanien und Österreich ist Fluxx bereits aktiv. Nun schielt das Unternehmen auf Italien oder Osteuropa. Bereits in diesem Jahr soll der Auslandsanteil am Umsatz kräftig wachsen. 2006 hat Fluxx weniger als zehn Prozent seiner Erlöse im Ausland generiert. Die Fluxx-Aktie begab sich ob der Neuigkeiten auf Höhenflug. Dienstagmittag notierte sie bei 3,71 Euro und damit 14 Prozent im Plus.

Angesichts der Investitionen, die zunehmend aus Deutschland abgezogen würden, sei nun die Politik gefragt, so Zenker. In Deutschland droht privaten Anbietern von Sportwetten und Online-Lotto das Aus, sollte der Glücksspiel-Staatsvertrag wie geplant in Kraft treten. Bereits jetzt darf etwa der österreichische Branchenriese bwin in Hessen, Sachsen und Baden-Württemberg bwin keine Sportwetten und andere Glücksspiele mehr anbieten. Auch über dem Online-Lotto schwebt das Damoklesschwert eines totalen Verbots. Ende 2006 konnten hier die privaten Anbieter wie Fluxx oder Tipp24 von einer Auseinandersetzung zwischen den staatlichen Lotteriegesellschaften und dem Bundeskartellamt profitieren

(pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061130002 ).

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